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BundesmodellprojektTANDEM - Besondere Hilfen für besondere Menschen im Netzwerk der Behinderten- und Suchthilfe

Laufzeit: 01.08.2018 bis 31.01.2022

TANDEM Logo: zwei Kreise als Gesichter, die ineinander verhakt sind

Über TANDEM

Herzlich willkommen auf dem Online-Auftritt des TANDEM-Projektes

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu dem Bundesmodellprojekt „TANDEM – Besondere Hilfen für besondere Menschen im Netzwerk der Behinderten- und Suchthilfe“ sowie zu allen Beteiligten und dem Hintergrund des Projektes.

Begrüßung

Hintergrund

In den letzten Jahren haben sich, angestoßen von der UN-Behindertenrechtskonvention und unterstützt durch eine moderne Behindertenpolitik, die Chancen für ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit geistiger Behinderung verbessert.

Inklusion und Normalisierungskonzepte führen zu Veränderungen in der Lebenswelt von Menschen mit geistiger Behinderung / Lernschwierigkeiten. Eine selbstständigere und unabhängigere Lebensführung birgt aber zugleich auch mehr Möglichkeiten Suchtmittel zu erwerben und zu konsumieren. Dabei ist das Risiko für einen Substanzmissbrauch mindestens dem von Menschen ohne geistige Behinderung / Lernschwierigkeiten gleichwertig. Bei einer bestehenden Problematik stehen Sucht- und Behindertenhilfe meist vor einer großen Herausforderung.

Gesetz-Verordnung

Das Projekt

Um Menschen mit geistiger Behinderung und einem Suchtproblem eine adäquate Unterstützung anbieten zu können, müssen die Hilfeangebote bedarfsgerecht ausgestaltet sein. Zentral ist dabei die Vernetzung der Behinderten- und Suchthilfe.

Hier setzt TANDEM konkret an: Das Projekt wird an insgesamt drei bundesweiten Modellstandorten von jeweils einer Einrichtung der Sucht- und einer Einrichtung der Behindertenhilfe gemeinsam als Projekttandem umgesetzt.

Die Fachkräfte werden in der Anwendung ausgewählter Hilfsangebote geschult und setzen diese an ihrem Projektstandort gemeinsam um.

Bild Tandem

Instrumente und Programme

Es werden zwei bereits erprobte Konzepte aus den Niederlanden adaptiert und durch das von der LWL-Koordinationsstelle Sucht entwickelte selektive Suchtpräventionsprogramm „SAG NEIN!“ ergänzt.

Die Konzepte werden auf deutsche Verhältnisse und unterschiedliche Settings der Sucht- und Behindertenhilfe angepasst und im Projektverlauf gemeinsam mit allen Projektbeteiligten gender- und zielgruppengerecht weiterentwickelt. Menschen mit geistiger Behinderung werden an der (Weiter-)Entwicklung der Maßnahmen beteiligt.

SumID-Q

SumID-Q ist ein niederländisches Screeninginstrument (Fragebogen) zur Einschätzung des Schweregrades eines problematischen Substanzkonsums bei Menschen mit einer geistigen Behinderung.

Foto Betreuerin

SAG NEIN!

SAG NEIN! richtet sich als selektives Präventionsprogramm an Schülerinnen und Schüler von Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Das Programm ist dabei dem Lernverhalten angepasst. Im Projektverlauf wird das Programm an weitere Settings der Behindertenhilfe angepasst.

Logo SAG NEIN!

Less Booze or Drugs (LBoD)

Less Booze or Drugs (LBoD) ist eine kognitiv verhaltenstherapeutische Maßnahme mit 12 Einzel- und 12 Gruppensitzungen. Das Programm berücksichtigt zentrale Aspekte der kognitiven Verhaltenstherapie und hat diese für die Zielgruppe angepasst.

Logo LBoD

Projekterweiterung um internetbezogene Störungen

Im August 2019 wurde das TANDEM-Projekt um das Thema „Prävention internetbezogener Störungen für Menschen mit geistiger Behinderung/ Lernschwierigkeiten“ erweitert. In diesem Zusammenhang fand ein Fachgespräch mit allen Projektfachkräften und weiteren Expert*innen statt.

Anschließend entwickelte die LWL-Koordinationsstelle Sucht verschiedene Methoden zum Thema aus denen zusammen mit den Fachkräften ein Präventionstag konzipiert wurde. Dieser wird im Laufe des Projektes von den teilnehmenden Einrichtungen entweder im Rahmen von Sag Nein! oder als zusätzlicher Präventionstag implementiert und erprobt.

Foto 069

Beteiligte Träger der Behinderten- und Suchthilfe

Unsere Projekt-Standorte

Insgesamt sind aus elf verschiedenen Bundesländern 21 Tandem-Bewerbungen, von jeweils einer Einrichtung der Sucht- und Behindertenhilfe eingegangen. Aus ihnen geht hervor, welchen Stellenwert das Thema Sucht und Substanzkonsum bei Menschen mit geistiger Behinderung/Lernschwierigkeiten in Einrichtungen der Behinderten- und Suchthilfe derzeit hat.

In Abstimmung mit dem BMG wurden im Fachbeirat anhand festgelegter Kriterien folgende Einrichtungen für die Teilnahme am Projekt ausgewählt:

Bundesländer

Coesfeld

Caritas Wohnhaus Ascheberg, Caritasverband für den Kreis Coesfeld e.V.

Ascheberg, Nordrhein-Westfalen

zusammen im TANDEM mit

Beratungsstelle für Menschen mit Suchtproblemen, Caritasverband für den Kreis Coesfeld e.V.

Coesfeld, Nordrhein-Westfalen

Logo Caritas

Bremen

Werkstatt Bremen - Martinshof, Stadtgemeinde Bremen

Bremen, Niedersachsen

 

zusammen im TANDEM mit

Logo Werkstatt Bremen

Bremen

Ambulante Suchthilfe Bremen gGmbH

Bremen, Niedersachsen

Logo Ambulante Suchthilfe Bremen

Magdeburg

Pfeiffersche Stiftungen Bereich Arbeiten + Teilhabe

Magdeburg, Sachsen-Anhalt

 

zusammen im TANDEM mit

Logo Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg

Magdeburg

Jugend- und Drogenberatungsstelle DROBS Magdeburg,

gemeinnützige PARITÄTISCHE Sozialwerke-PSW-GmbH

Magdeburg, Sachsenanhalt

Logo DROBS Magdeburg

Finanzierung und Rahmenbedingungen

Förderung

TANDEM wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

BMG Logo

Wissenschaftliche Begleitung

Das Projekt wird wissenschaftlich von der Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich (FOGS GmbH) in Köln begleitet.

Hier geht es zur FOGS GmbH

FOGS Logo

TANDEM-Fachbeirat

TANDEM wird durch einen Fachbeirat aus Behinderten- und Suchthilfe bei übergeordneten Fragestellungen beraten und in der Projektlaufzeit begleitet.

Mitglieder des Fachbeirats:

  • Melanie Ahlke, Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW e.V.
  • Dr. Gaby Bruchmann, LWL-Koordinationsstelle Sucht
  • Bärbel Brüning, Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen e.V., Landesverband
  • Jonas Fischer, Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW e.V.
  • Norbert Gödecker-Geenen, Westfälische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, Deutschen Rentenversicherung Westfalen
  • Anja Kott, Landesarbeitsgemeinschaft WR NRW
  • Jürgen Pauly, Bundesministerium für Gesundheit
  • Martina Schu, FOGS GmbH
  • Clemens Sprey, EX-IN Genesungsbegleiter
  • Werner Terhaar, Alexianer Münster

Bild Arbeitsgruppe

Materialien und Downloads

Hier gelangen Sie zu unseren Projekt-Newslettern sowie weiteren Materialien und Downloads aus dem TANDEM-Projekt.

Datenbank "Geistige Behinderung und Sucht"

Zusätzlich werden weitere bereits bestehende Präventions-, Beratungs- und Behandlungsangebote für Menschen mit geistiger Behinderung und Suchtproblemen systematisch erfasst und in einer Online-Datenbank bereitgestellt.

Markus Wirtz

Projektleitung

markus.wirtz@lwl.org

Tel: 0251/591-4837

Fax: 0251/591-5484

Markus Wirtz

Linda Tefke

Projektkoordination

linda.tefke@lwl.org

Tel: 0251/591-6384

Fax: 0251/591-5484

Linda Tefke

Linda Weweler

Projektkoordination

linda.weweler@lwl.org

Tel: 0251/591-6383

Fax: 0251/591-5484

Linda Weweler