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FreD - Frühintervention bei erstauffälligen DrogenkonsumentenZertifikatskurs zur/m FreD-Trainer/in

Termin: 06. - 10. Dezember 2021

Anmeldeschluss: 11. Oktober 2021

Teilnahmegebühren:
398,28 € Teilnahmeentgelt, 157,08 € Verpflegung
426,72 € Übernachtung EZ mit Vollverpflegung
(inkl. gesetzl. Umsatzsteuer)

Zeitrahmen:
Tag 1: 11:00 – 19:00 Uhr, Tag 2 - 4: 09:00 – 19:00 Uhr
Tag 5: 09:00 – 13:00 Uhr

Ort: Akzent Hotel Tietmeyer, Schöppingen

Zur Anmeldung mit FOBI-Online.

Logo von FreD - Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten

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Fortbildungsziele

Die FreD-Trainer/innenschulung qualifiziert Teilnehmende dazu das Projekt vor Ort zu implementieren, das heißt

  • Kooperationspartner zu gewinnen, tragfähige Kooperationsstrukturen aufzubauen und somit Zugangswege zu riskant Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen sicherzustellen sowie
  • die Kurse mit den jungen Menschen praktisch durchführenzu können – auf der Basis eines fundierten Grundwissens sowie erprobter Methoden zur  Vermittlung der Kursinhalte.

Fortbildungsinhalte

Schwerpunkte des Zertifikatskurses bilden mit jeweils 1 1/2 Tagen: die Gesprächsführungstechnik »Motivational ­Interviewing« nach Miller & Rollnick und die Vermittlung praktischer Methoden für die Durchführung der FreD Kurse.

  • Auswahl der Zielgruppe bzw. des Zugangsweges
  • Rechtliche Aspekte
  • Wege zu erfolgreicher Kooperationsarbeit
  • Vorbereitung der Kurse sowie Öffentlichkeitsarbeit
  • Das Vorgespräch zum Kurs (»Intake«)
  • Fachliche Inhalte zum Kursangebot
  • Gruppendynamik und Umgang mit schwierigen Gruppensituationen
  • Dokumentation der Kurse sowie interne Evaluation
  • Finanzierung des Programms

Methoden

Die Inhalte werden wie im FreD-Kurs interaktiv vermittelt, d.h. es gibt Wechsel zwischen kurzen Inputvorträgen, Diskussionen und Übungen in der Kleingruppe sowie im Plenum.

Zielgruppe

Fachkräfte der Suchthilfe und Suchtprävention die das FreD Programm implementieren wollen oder bereits ohne Zertifizierung durchführen. Fachkräfte der Jugendhilfe, des erzieherischen Jugendschutzes und der Jugendgerichtshilfen, die beabsichtigen das Angebot ( i.d.R.) im Tandem mit einer Fachkraft der Suchtprävention umzusetzen.

Hintergrund

FreD arbeitet nach dem Ansatz der Kurzintervention (KI) und stützt sich in seinen Methoden auf die Motivierende Gesprächsführung (MI) sowie das Transtheoretische Modell (TTM). Grundhaltungen der Salutogenese und der Vermittlung von Risikokompetenz sowie rechtliche Informationen fließen ein.

In dem europäischen Projekt FreD goes net wurde der ursprüngliche Ansatz, der insbesondere Cannabiskonsumenten erreichte, ausgeweitet auf Alkoholkonsum und einen erweiterten Zugang über Schulen und Ausbildungsbetriebe. Inzwischen wurde das Projekt FreD-ATS für die Arbeit mit Konsument/innen von Stimulanzien beendet. Daraufhin wurde das FreD-Handbuch, welches die Grundlage dieses Zertifikatskurses bildet, vollständig überarbeitet.
Für die Umsetzung des FreD-Programms werden regionale Kooperations- und Netzwerkstrukturen benötigt.
Ausführliche Informationen hierzu finden sich auf der Projektwebsite:

Referent/innen

Benjamin Geheln

Jg. 1978, Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Trier  -Betäubungsmitteldezernat-, zuvor als Jugendstaatsanwalt tätig und mit dem Aufbau des Hauses des Jugendrechts Trier betraut, langjährige Dozententätigkeit u.a. an der Landespolizeischule Rheinland-Pfalz und in der Referendarausbildung, ehrenamtlich tätig in der
freien Jugendarbeit, seit 2013 FreD-Lehrtrainer Betäubungsmittelrecht.

Benjamin Geheln

Dr. Janina Grothues

Jg. 1975, Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin/IFT, Trainerin für Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick seit 2004, seit 2007 Referentin bei der LWL-KS.
Seit 2001 psychotherapeutisch mit Erwachsenen und Jugendlichen tätig, ebenfalls mehrjährige
Forschungstätigkeit im Suchtbereich an der Universität Lübeck, mehrjährige Erfahrung als leitende
Psychologin in der Suchtrehabilitation. Derzeit tätig an der Psychiatrischen Klinik Lüneburg, Allgemeinpsychiatrie mit Schwerpunkt Behandlung junger Erwachsener.
 

Dr. Janina Grothues

Monika Schindler

Jg. 1971, Staatlich anerkannte Erzieherin und Diplom-Sozialpädagogin (FH); langjährig tätig in der Offenen und Flexiblen Jugendarbeit, sowie in der Suchtprävention Mitarbeiterin der Fachambulanz für Suchterkrankungen des Diakonischen Werkes Rosenheim e. V., FreD-Lehrtrainerin.
 

Monika Schindler

Barbara Harbecke

beantwortet Ihnen Fragen zu Inhalten des Zertifikatskurses.

barbara.harbecke@lwl.org

Tel: 0251/591-5508

Fax: 0251/591-5484

Barbara Harbecke

Sarah Osburg

beantwortet Ihnen Fragen zur Anmeldung zum Zertifikatskurs.

sarah.osburg@lwl.org

Tel: 0251/591-6971

Fax: 0251/591-3245

Sarah Osburg