Emotionsregulierung mit embodimentfokussierten Inerventionen
Wut, Angst, Panik und Co
Dienstag, 15.9. bis Mittwoch, 16.9.2026
erster Tag: 10:00 bis 17:00 Uhr zweiter Tag: 09:00 bis 16:00 Uhr
Vlotho Herford
Inhalt
In der Psychotherapie und Beratung gibt es immer wieder Situationen, in denen Klient:innen große Schwierigkeiten haben, mit ihren Emotionen umzugehen. Insbesondere in Krisensituationen oder Übergangssituationen ist der Umgang
mit Ärger und Wut, der eigenen Impulsivität, aber auch mit Ängsten, Ohnmacht und der eigenen Hilflosigkeit oftmals sowohl für die Behandelnden selbst, die damit konfrontiert sind, als auch für das Klientel eine große Herausforderung.
Durch die enge Wechselbeziehung zwischen dem Gehirn und dem Körper können Veränderungsprozesse nicht allein über Reflexion, sondern auch über bewusste körperliche Veränderungen bzw. Körperhaltungen erreicht werden
(vgl. M.Storch et al, Embodiment, 2006).
Die Fokussierung auf achtsamkeitsbasierte und ressourcenorientierte Übungen wie z.B. Atem-, Körperübungen, Bewegungshaltungen und -muster eröffnen somit in der Sucht- und Traumatherapie sowie anderen Bereichen in der Beratung
ein enormes Veränderungs- und Entspannungspotential. Dabei geht es in der konkreten Arbeit z.B. darum, Ängste und Panikgefühle zu deeskalieren oder auch impulsive Affekte zu regulieren und zu entspannen im Sinne einer besseren
Emotionsregulierung und eines besseren Selbstmanagements.
Konkrete Fortbildunsginhalte:
- Grundlagen und theoretische Kenntnisse
- Atem- und Körperübungen zur Aktivierung und Entspannung
- Bewegungstherapeutische Interventionen für die Gruppenarbeit
- hypno-systemische Interventionen
- Förderung der Selbstwirksamkeit
Nutzen
Mithilfe von Atem-, Körperübungen, energetischen Verfahren, Übungen aus der Bewegungstherapie und hypnosystemischen Interventionen können in dieser Fortbildung Beratungs- und Gruppenprozesse vielfältiger gestaltet, neuronale
Veränderungsprozesse angeregt und die Selbstwirksamkeit gefördert werden. Dabei kann anhand eigener Fälle das eigene Verhalten reflektiert und das professionelle Handeln erweitert werden. Festgefahrene Gedankenmuster des Klientels
sowie eingefahrene Gefühlsreaktionen können so verändert und die Perspektiven erweitert werden. Dabei kommt eine solche Arbeit auch Ihnen selbst zugute und trägt dazu bei, die Arbeit lebendiger und leichter zu gestalten und die eigene Selbstwirksamkeit in der Arbeit zu erhöhen.
Methoden
Theorie-Input, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Fallbeispiele
Termin/e:
Dienstag, 15.9. bis Mittwoch, 16.9.2026
erster Tag: 10:00 bis 17:00 Uhr zweiter Tag: 09:00 bis 16:00 Uhr
Kosten / Eintritt:
475,00 Euro (inkl. Unterkunft/
Verpflegung)
Ort:
LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
Oeynhausener Str. 1
32602 Vlotho