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WeiterbildungWeiterbildung Suchttherapie (LWL) Schwerpunkt: Verhaltenstherapie

Kursstart: 03.02.2023

Kursgebühren: 15.750,00 Euro (Stand 03/2022)
(inkl. Unterkunft mit Vollpension, Einführungsseminar, Intensivblöcke, Gruppensupervisionsstunden, Theorieseminare sowie Abschlusskolloquium)

Tagungsort: Akademie Talaue / Gasthof Prigge, Lengerich

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Informationsunterlagen:

Deckblatt der Konzeption der "Weiterbildung Suchttherapie (LWL) Schwerpunkt: Verhaltenstherapie"

Zur Anerkennung empfohlen!

Der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) und der Gesetzlichen Krankenversicherung hat die "Weiterbildung Suchttherapie (LWL) Schwerpunkt: Verhaltenstherapie" den Leistungsträgern zur Anerkennung empfohlen.

Ziel der Weiterbildung

  • Kenntnis über theoretische und methodische Verfahren der Verhaltenstherapie
  • Kennenlernen eines differenzierten Modells diagnostisch-therapeutischen Handelns
  • Befähigung zur verhaltenstherapeutischen Arbeit entsprechend der Indikationen im jeweiligen Arbeitsfeld 

Inhalte der Weiterbildung

  • Grundlagen der Verhaltenstherapie
  • Verhaltenstherapeutische Basisfähigkeiten in der Therapeut:in-Klient:in Beziehung und Kenntnisse über Rahmenbedingungen der medizinischen Rehabilitation 
  • Theorie und Praxis der Diagnostik und Dokumentation bei Abhängigkeitserkrankungen
  • Therapiemotivation und Kognitive Therapie 
  • Kognitive Therapie und verhaltenstherapeutische Standardmethoden 
  • Therapeutische Arbeit im Umgang mit Rückfällen und möglichen Auslösern 
  • Gruppenspezifische Behandlung und Therapie in der Suchtarbeit unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer und lebensalterspezifischer Aspekte
  • Arbeit mit Familiensystemen und Angehörigen

Unterlagen zur Weiterbildung

Zielgruppe

Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiter:innen, die für die Dauer der Weiterbildung einen Arbeitsplatz mit dem zeitlichen Umfang von mindestens 50 % der wöchentlichen Regelarbeitszeit im Bereich der ambulanten, ganztägig ambulanten oder stationären medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker nachweisen können. Diese Einrichtungen müssen hierfür von der Deutschen Rentenversicherung anerkannt sein.

Folgende Berufsgruppen können zugelassen werden:

  • diplomierte Sozialarbeiter:innen bzw. Sozialpädagog:innen,
  • B.A. Soziale Arbeit mit staatlicher Anerkennung
  • Diplom-Psycholog:innen
  • M. Sc. Psycholog:innen mit Berechtigung zur Ausbildung zum:zur psychologischen Psychotherapeut:in
  • approbierte Ärzt.innen.

    Weitere Kriterien sind:
     
  • mindestens 12 Monate berufliche Erfahrung im Suchtbereich
  • Testierung der persönlichen Eignung (nach Auswertung des Bewerberfragebogens und Durchführung eines Auswahlgespräches).

Hintergrund

Die berufsbegleitende Weiterbildung »Suchttherapie (LWL) Schwerpunkt: Verhaltenstherapie«  qualifiziert für die einzel- und gruppentherapeutische Arbeit im Rahmen der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker. Sie ist vom Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (heute DRV-Bund) anerkannt; ein Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Medizin oder Psychologie ist eine Zulassungsvoraussetzung.

Ziel der Weiterbildung ist es, die Qualifikation für die besonderen Anforderungen und Tätigkeiten in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker auf verhaltenstherapeutischer Grundlage zu vermitteln. Neben der Erweiterung theoretischer und praktischer Kenntnisse des Behandlungsprozesses erlangen die Teilnehmenden Kompetenzen in verhaltenstherapeutisch fundierten Interventionen und erhalten Anstöße für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit als Therapeut:in.

Die Weiterbildungsmaßnahme umfasst einen Zeitraum von 36 Monaten. Die Hauptelemente dieser Weiterbildung sind verhaltenstherapeutische Theorie- und Methodenvermittlung, themenbezogene Selbsterfahrung und Supervision. Unter fachlicher Anleitung setzen sich die Teilnehmenden im Selbststudium mit relevanter Fachliteratur auseinander. Um einen kontinuierlichen, arbeitsplatznahen Austausch zu gewährleisten, werden regionale Arbeitsgruppen, die sich zwischen den einzelnen Blöcken treffen, von der Kursleitung fachlich angeleitet. Die Teilnehmenden erstellen im Rahmen der Weiterbildung eine umfassende schriftliche Abschlussarbeit zu einem suchttherapierelevanten Thema und dokumentieren während der Weiterbildungszeit den Verlauf zweier Praxisfälle, die supervisorisch begleitet werden. In schriftlichen Berichten erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem erworbenen Wissen und Reflexion der persönlichen Prozesse.

Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, in welchem die erfolgreiche Teilnahme sowie die Inhalte der Weiterbildung differenziert aufgeführt sind.

Das Dozententeam

Dr. Janine Breil, Bochum

Jg. 1976, Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin für Erwachsene (VT), niedergelassen in eigener Praxis; Dozentin und Supervisorin in postgradualen Ausbildungsgängen; Ausbilderin in Klärungsorientierter Psychotherapie am Institut für Psychologische Psychotherapie (IPP); im Dozententeam der verhaltenstherapeutisch-orientierten Zusatzqualifikation der LWL-KS seit 2005.

Dr. Janine Breil

Jochen Hempleman, Münster

Jg. 1980, Psychologischer Psychotherapeut (VT), Systematischer Therapeut und Supervisor (SG). Akademischer Rat an der HSPV NRW, zuvor langjährige Tätigkeit in der Behandlung von Abhängigkeits- erkrankungen (LWL-Klinik Münster, UKE Hamburg Projekt MATE-LOC). Weiterbildung in Notfall- psychologie, spezieller Psychotraumatherapie, DBT und MI. Mitglied des Motivational Interviewing Network of Trainers (MINT).

Jochen Hempleman

Tanja Jansen, Dortmund

Jg. 1982, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin (VT) seit 2010 in der Suchtkrankenhilfe tätig, aktuell als Bezugstherapeutin in der Klinik am Kaisberg (Behandlungszentrum Deerth AWO Hagen/MK).

Tanja Jansen

Jens Kirchhoff, Osnabrück

Jg. 1964, Diplom- Sozialarbeiter; Sozial-/Suchttherapeut (VT), CANDIS-Therapeut, Traumazentrierter Fachberater (DeGPT), seit 1995 in der Suchtkrankenhilfe tätig, seit 2002 in der ambulanten Rehabilitation in der Caritas Fachambulanz Osnabrück tätig.

Jens Kirchhoff

Bettina Kilianski-Witthut

Pädagogin M.A., Systemische Familientherapeutin (SG), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Zertifizierte Trainerin (Level IV) für Energetische Psychotherapie EDxTM nach Dr. Fred Gallo, Hypnotherapie – Schematherapie - EMDR, seit 1993 in der stationären Suchtthera pie als Einzel- und Gruppenpsycho-therapeutin, in eigener Praxis sowie in der Fort- und Weiter bildung tätig.

Bettina Kilianski-Witthut

Anna Polanska, Dortmund

Jg. 1980, B.Sc. Psychologie, Diplom-Pädagogin, Diplom-Sozialarbeiterin, Sozialtherapeutin-Sucht (VT), Heilpraktikerin für Psychotherapie; seit 2002 in verschiedenen stationären und ambulanten Einrichtungen der Suchthilfe tätig, überwiegend in der medizinischen Rehabilitation; seit 2017 freiberuflich in einer Praxis für Psychotherapie; seit 2018 Dozentin für den GVS und das IFT; seit 2020 Dozentin für die LWL-KS.

Anna Polanska

Christiane Ratermann, Ahlen

Jg. 1967, Diplom-Sozialpädagogin, Sozialtherapeutin-
Sucht (Integrative Therapie-EAG/FPI), Supervisorin
(DGSv), Heilpraktikerin (Psychotherapie),
Lehrtherapeutin EAG/FPI, eigene Praxis. Seit 1999
tätig in der ambulanten Suchtberatung und
ambulanten Suchtrehabilitation, quadro Sucht-
und Drogenberatung Ahlen, als Supervisorin im
Team der LWL-KS seit 2021.

Christiane Ratermann

Werner Terhaar, Osnabrück

Terhaar, Werner Jg. 1969, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie; Chefarzt des Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik des Kinderhospital Osnabrück. Schwerpunkte: u. a. Abhängigkeitserkrankungen bei Jugendlichen und Adoleszenten, Komorbide Störungen der Sucht.

Werner Terhaar

Markus Stremmel-Thoran, Hagen

Jg. 1969, Diplom Sozialarbeiter; Verhaltenstherapeut (dgvt), Sozial- Suchttherapeut (VT), Supervisor (DGSv), Heilpraktiker für Psychotherapie, Weiterbildung in systemischer Therapie, Psychotherapist European Registered (ECP), Betriebswirtschaftliches Management in sozialen Organisationen, Gesamtleitung der Kliniken medizinische Rehabilitation und Maßregelvollzug des Betriebes Suchthilfe der AWO Hagen/Märkischer-Kreis, seit 2005 als Dozent für die LWL-KS tätig.

Markus Stremmel-Thoran

Aline Westerfeld, Spenge

Jg. 1980, Diplom-Sozialpädagogin; Sozial-/Suchttherapeutin (VT); Heilpraktikerin für Psychotherapie; Heilerziehungspflegerin; Suchttherapeutin in der ambulanten Suchthilfe Bethel und Supervisorin in eigener Praxis. Lehrauftrag für die Fakultät für Erziehungswissenschaft Universität Bielefeld, seit 2018 als Dozentin und Supervisorin für die LWL-KS tätig.

Aline Westerfeld

Alexandra Vogelsang

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Tel: 0251 591 3838

Fax: 0251 591 5484

Alexandra Vogelsang