check-circle Created with Sketch. Transkript anzeigen Abspielen Pausieren

Suchtpräventionsprogramm für Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige EntwicklungZertifikatskurs "Sag Nein!"

Termin: auf Anfrage

Teilnahmegebühren:
400,00 € 
(inkl. Unterkunft / Verpflegung und dem Handbuch "Sag Nein!")

Zeitrahmen:
Tag 1: 10:00 – 17:00 Uhr
Tag 2: 09:00 – 16:00 Uhr

Ort: in Westfalen-Lippe

Logo des Zertifikatskurses "Sag NEIN!"

Zielgruppe

Lehrkräfte und Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, Fachkräfte aus ambulanten Einrichtungen der Suchthilfe insbesondere der Suchtprävention

Fortbildungsziele

Die Teilnehmenden erwerben umfassende Kenntnisse zur Durchführung des Präventionsprogramms und seiner theoretischen Grundlagen und sind zu den einzelnen Programmbausteinen geschult.

Fortbildungsinhalte

Der Zertifikatskurs führt in das Programm und seine theoretischen Grundlagen ein und erprobt mit den Teilnehmenden die Durchführun der Präventionswoche sowie der nachfolgenden Projekttage.
Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

  • Hintergrund, Entstehung und Ablauf des Programms
  • Basiswissen zu den Themen „Suchtprävention“ und „geistige Behinderung“
  • Struktur und Organisation der Präventionswoche vor Ort
  • Auswahl der Teilnehmer:innen
  • Methoden der praktischen Durchführung
  • Anwendung der Evaluationsinstrumente

Methoden

Vortrag, Groß- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Rollenspiele, Deeskalationsübungen

Hintergrund

Die Gruppe der Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren mit einer geistigen Behinderung gehört unabhängig von der Wohnsituation zu einer besonders gefährdeten Gruppe für problematischen Substanzkonsum. Junge Menschen mit geistiger Behinderung wehren sich im sozialen Miteinander weniger gegen Angebote Rauschmittel zu konsumieren. Sie trinken Alkohol häufiger aus dem Grund, weil es die anderen auch tun. Die Motivation des „dazu-gehörenwollens“, fehlende Handlungsalternativen und die fehlende Fähigkeit Entspannung und Wohlbefinden herzustellen spielen eine große Rolle bei ihrem Substanzkonsum. Deshalb reicht es für die Zielgruppe nicht aus, etablierte Präventionsmethoden 1:1 zu übernehmen.

Genau hier setzt „Sag Nein!“ an. Neben Informationen zu Alkohol, Nikotin und Cannabis, den hauptsächlich konsumierten Substanzen, werden die o.g. Motive im Suchtpräventionsprogramm „Sag Nein!“ fokussiert. Die besondere Situation junger Menschen mit einer geistigen Behinderung wird proaktiv berücksichtigt. Das pilothaft an zwei Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung erprobte Programm „Sag Nein!“ wendet leichte Sprache an, bietet wiederkehrende Rituale um Sicherheit zu vermitteln, und setzt verstärkt Wiederholungen und vielfältige Visualisierungen ein. Leicht verständliche und alltagsnahe Rollenspiele und Übungen zum „Nein sagen!“ runden das Programm ab.

Referentinnen

Heike Budke

Jg. 1966, Diplom-Sozialpädagogin, Sozial-/Suchttherapeutin (VDR, LWL), seit 2006 beim Caritasverband Emsdetten-Greven e.V. in der Drogen- und Suchtberatungsstelle mit den Schwerpunkten Beratung, ambulante Rehabilitation und Prävention, 3-jährige Projektleitung eines Modellprojekts zum Thema „Behinderung und Sucht“, vorherige Tätigkeit in der stationären Rehabilitation hörgeschädigter Suchtkranker, sowie in einer stationären Nachsorgeeinrichtung für hörgeschädigte, suchtkranke Menschen.

Heike Budke

Monika Fabian

Jg. 1964, Erzieherin und Diplom-Sozialpädagogin, Schulsozialarbeiterin in der Johannesschule der Diakonischen Stiftung Wittekindshof, Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung.

Monika Fabian

Barbara Harbecke

beantwortet Ihnen Fragen zu Inhalten des Zertifikatskurses.

barbara.harbecke@lwl.org

Tel: 0251 591 5508

Fax: 0251 591 5484

Barbara Harbecke

Sarah Osburg

beantwortet Ihnen Fragen zur Anmeldung zum Zertifikatskurs.

sarah.osburg@lwl.org

Tel: 0251 591 6971

Fax: 0251 591 3245

Sarah Osburg