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GrundkursBasiswissen Sucht

Die Grundkurse in 2021.

Kursgebühren: Gesamtkosten -siehe unten-
(inkl. Unterkunft, Verpflegung & Seminarunterlagen)

Tagungsort: in Westfalen-Lippe

Die Grundkurse:

Deckblatt der Konzeption zum Grundkurs Basiswissen Sucht.

Ziel der Weiterbildung

  • Grundlegendes Fachwissen über Suchterkrankung und Suchtdynamiken erlangen
  • Sicherheit im Umgang mit süchtigen und suchtgefährdeten Menschen gewinnen
  • Behandlungsansätze und besondere Gefährdungspotenziale kennen

Weiterbildungsinhalte

  • Substanzen, deren Wirkweise und mögliche Folgeschäden
  • Suchtentstehungsmodelle
  • Grundhaltung in der Arbeit mit süchtigen Menschen
  • Sensibilisierung für die Suchtdynamik
  • Grundlagen zu Motivations- und Veränderungsprozessen
  • Kommunikation mit Betroffenen
  • Notwendige konzeptionelle Rahmenbedingungen
  • Unterstützung durch das Suchthilfesystem
  • Rolle und Auftrag im beruflichen Arbeitsfeld

Zielgruppe

Fachkräfte aus allen Arbeitsbereichen der Suchthilfe, Fachkräfte aus angrenzenden Arbeitsfeldern, die mit Menschen arbeiten, die problematische Rauschmittel konsumieren.

Unterlagen zum Grundkurs

Hintergrund

Der Grundkurs Basiswissen Sucht richtet sich an Fachkräfte, die in ihrem Arbeitsfeld mit Menschen konfrontiert sind, die Rauschmittel missbrauchen oder davon abhängig sind. Dazu gehören Fachkräfte aus der Behinderten-, Jugend- oder Altenhilfe genauso wie Berufsbetreuer, Ergotherapeuten oder Berufseinsteiger in der Suchthilfe.

In der alltäglichen Arbeit stellt der Umgang mit süchtigem Verhalten für den einzelnen Mitarbeiter, Teams und Einrichtungen eine besondere Herausforderung dar. Dieser Kurs vermittelt Fachwissen über das Thema Sucht und erleichtert den Umgang mit süchtigen und missbrauchenden Menschen im jeweiligen Arbeitskontext. Das gibt Sicherheit, baut Ängste ab und macht das Thema Sucht ansprechbar. Mit dem Wissen um die unterschiedlichen Substanzen, deren Wirkweisen und Folgeschäden lässt sich das Ausmaß einer Suchterkrankung erkennen und einschätzen.

Eine professionelle Grundhaltung gegenüber dem süchtigen Menschen ermöglicht Abgrenzung im beruflichen Alltag und eine Stärkung der Eigenverantwortung des Abhängigen. Die theoretische Auseinandersetzung sensibilisiert für die Suchtdynamik. So lassen sich Beziehungsfallen und -verstrickungen erkennen und vermeiden. Der Themenbereich Kommunikation ermöglicht einen Einblick in die Initiierung und Förderungen von Motivations- und Veränderungsprozessen.

Neben der Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen wird durch den Basiskurs Sucht auch die Weitervermittlung der Klientinnen und Klienten in geeignete Angebote der Suchthilfe optimiert bzw. die Kooperation mit der Suchthilfe gefördert. Das bezieht sowohl das Wissen über Angebote des Suchthilfesystems als auch über die Grenzen der eigenen professionellen Möglichkeiten ein. Der Basiskurs bietet zu diesen Themenfeldern eine fundierte Grundlage.

Nach abgeschlossenem Kurs erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung, die nach Absprache mit dem Träger die Zulassung zum Aufbaukurs »Suchtberater/in (LWL)“ ermöglicht.

Das Dozenttenteam

Klaus Brameier, Herford

Jg. 1970, Diplom-Sozialpädagoge, Suchttherapeut (VT), M.Sc (Suchthilfe/Suchttherapie), seit 1996 in der ambulanten Suchthilfe in den Bereichen Streetwork, Kontaktcafés, Drogenberatung (u.a. im Strafvollzug) und der ambulanten Rehabilitation tätig. Seit 2018 Leiter der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes im Ev. Kirchenkreis Herford e.V.

Klaus Brameier

Nicole de Vries, Münster

Jg. 1974, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Beraterin, Sucht und Sozialtherapeutin (gesprächspsychotherapeutisch orientiert),  Master of Arts Supervision/Coaching, 14 Jahre in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker beschäftigt als Einzel- und Gruppen-therapeutin und Aufnahmekoordinatorin.
Seit 2014 hauptamtliche Lehrende an der FH Münster, Fachbereich Sozialwesen mit dem Lehrgebiet Sucht, Psychische Erkrankungen und Soziale Gruppenarbeit.

Nicole de Vries

Cornelia Hartmann, Olpe

Jg. 1976, Diplom Sozialpädagogin, M.A. Bildung und Soziale Arbeit, Sozial- und Suchttherapeutin (VT), seit 2006 in verschiedenen Arbeitsbereichen der Suchthilfe tätig, seit 2018 Abteilungsleitung der AWO Suchthilfe Siegen-Wittgenstein/ Olpe.

Cornelia Hartmann

Renate Hofmann-Freudenberg, Bad Honnef

Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv, Psychodramatherapeutin; frühere hauptberufliche Tätigkeiten in ambulanten, stationären und teilstationären Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe in beraterischen, therapeutischen und leitenden Funktionen; in freier Praxis tätig in den Bereichen Supervision, Coaching, Organisationsberatung, Fort- und Weiterbildung, pädagogische Psychotherapie; seit 1984 Ausbilderin und Supervisorin für die Sozialtherapeutischen Weiterbildungen der LWL-KS.

Renate Hofmann-Freudenberg

Margret Kleine Kracht, Münster

Jg. 1967, Dipl.- Sozialarbeiterin, Suchtberaterin (LWL), Trauerbegleiterin (AMB), Traumapädagogin (FIFAP), EMDR, Supervision /Coaching M.A.1992 bis 2015 auf der qualifizierten Drogenentzugsstation „Cleanok“ der LWL-Klinik Lengerich, ab 2005 freiberufliche Tätigkeit als Trauerbegleiterin, seit 2007 Referentin bei der
LWL- KS, seit 2015 im Traumaschwerpunkt der Abteilung für Psychotherapie der LWL Klinik Lengerich und freiberufliche Tätigkeit als Supervisorin.

Margret Kleine Kracht

Christian Köhler

Jg. 1971, Diplom-Sozialarbeiter; Master Sozialmanagement, KISS-Trainer, seit 15 Jahren in verschiedenen Einrichtungen der ambulanten und stationären Drogenhilfe tätig; zuletzt bei der Drogenberatung DROBS des Sozialen Zentrums Dortmund e.V. als Teamleiter des Drogenkontaktcafés und Koordinator der externen Drogenberatung in der JVA Dortmund, seit 2013 stellvertretender Leiter der DROBS und zusätzlich seit 2018 Leiter der Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung FEEDBACK; seit 2019 Dozent für die LWL-KS.

Christian Köhler

Matthias Nowak

Diplom-Sozialarbeiter, Einzelhandelskaufmann, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (KJP), Zusatzausbildung als Bioenergetischer Analytiker und Supervisor der Gesellschaft für bioenergetische Analyse (CBT), Ausbildung als Heilpraktiker (BDH), von 1978 bis 2015 in der ambulanten und stationären Suchtkrankenhilfe hauptberuflich tätig, seit 1982 eigene Psychotherapiepraxis, seit 1982 nebenberuflich Dozent und Supervisor in der LWL-KS.

Matthias Nowak

Werner Terhaar, Münster

Jg. 1969, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, seit 2015 tätig in der Don Bosco Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Alexianer Münster, langjährige Tätigkeit in ambulanter und stationärer Behandlung Drogenabhängiger, Schwerpunkte: Abhängigkeitserkrankungen bei Adoleszenten und jungen Erwachsenen, Komorbide Störungen der Sucht, Kinder psychisch kranker und suchtkranker Eltern.

Werner Terhaar

Aline Westerfeld, Spenge

Jg. 1980, Diplom-Sozialpädagogin; Sozial-/Suchttherapeutin (VT); Heilpraktikerin für Psychotherapie; Heilerziehungspflegerin; Suchttherapeutin in der LWL-Klinik  Gütersloh, Bernhard-Salzmann-Klinik. Lehrauftrag für die Fakultät für Erziehungswissenschaft Universität Bielefeld, seit 2018 als Dozentin für die LWL-KS tätig.

Aline Westerfeld

Alexandra Vogelsang

beantwortet Ihnen gerne Fragen zu Inhalten und Finanzen.

alexandra.vogelsang@lwl.org

Tel: 0251/591-3838

Fax: 0251/591-713838

Alexandra Vogelsang

Susanne Kübel

beantwortet Ihnen Fragen zur Anmeldung zum Grundkurs.

susanne.kuebel@lwl.org

Tel: 0251/591-5383

Fax: 0251/591-3245

Susanne Kübel