Traumafolgestörungen und Sucht: erkennen und behandeln
Dialektisch-behavioral orientierte Techniken in der Beratung und Behandlung traumatisierter Abhängigkeitserkrankter
Donnerstag, 18.3. bis Freitag, 19.3.2027
Erster Tag: 9:00 bis 15:30 Uhr Zweiter Tag: 9:00 bis 15:30 Uhr
digital per Zoom
Inhalt
Ein professioneller Umgang mit traumatisierten Abhängigkeitserkrankten stellt im Praxisalltag oftmals eine Herausforderung dar. In diesem Seminar sollen diagnostische Grundkenntnisse zur
Erkennung und Einordnung beider Störungen sowie effektive, ressourcenorientierte Techniken auf dialektisch-behavioraler Basis vermittelt werden. Im Fokus steht dabei das "Göttinger Modell" (Lüdecke et al, 2010) als integratives Behandlungsprogramm bei Sucht und Traumafolgestörungen.
Konkrete Fortbildungsinhalte:
- theoretische Grundlagen von Traumafolgestörungen und Suchterkrankungen
- diagnostische Aspekte und Besonderheiten, traumasensible Gesprächsführung, Richtlinien
- Aspekte der dialektisch-behavioralen Therapie (DBT) im Umgang mit traumatisierten
Abhängigkeitserkrankten
- "Göttinger Modell" als DBT-basiertes integratives Behandlungsprogramm: Fertigkeiten (Skills) für Sucht und Trauma nach dem "Göttinger Modell"
Nutzen
- Entwicklung eines "diagnostischen Blickes" für Sucht und Traumafolgestörungen
- Steigerung der Sicherheit im professionellen Umgang mit Betroffenen
- Verstehen von physiologischen und psychologischen Mechanismen bei Trauma und Sucht
- Entwicklung eines dialektisch-behavioralen Zugangs zu Menschen mit Sucht und Traumafolgestörungen
- Erlernen von ressourcenorientierten, dialektisch-behavioralen Techniken zum stabilisierenden Umgang mit Betroffenen
Methoden
Es werden theoretische Einheiten, Übungen zu unterschiedlichen Bereichen des "Göttinger Modells" sowie Austausch und Diskussion miteinander kombiniert.
Termin/e:
Donnerstag, 18.3. bis Freitag, 19.3.2027
Erster Tag: 9:00 bis 15:30 Uhr Zweiter Tag: 9:00 bis 15:30 Uhr
Kosten / Eintritt:
245,00 Euro
Ort:
digitale Fortbildung