ADHS & Abhängigkeit
Häufig, aber häufig nicht erkannt
Montag, 4.5.2026, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr
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Inhalt
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine häufige Erkrankung. Die Symptomatik kann sich im Lebensverlauf zwar abschwächen, bei vielen Betroffenen bleibt sie jedoch als Herausforderung bestehen. Zu den Kernsymptomen zählen Konzentrations- und Organisationsprobleme, innere oder motorische Unruhe sowie impulsives Verhalten. Schlafstörungen und Probleme in der Emotionsregulation sind häufig.
Das Risiko für die Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung bereits in jüngeren Jahren ist bei ADHS erhöht. ADHS ist daher häufig bei Personen mit Abhängigkeitserkrankung (15-20%),
wird jedoch meist nicht erkannt und damit auch nicht behandelt. Dies hat negative Auswirkungen auf den Behandlungsverlauf.
Besonderer Wert wird in dieser State-of-the-Art-Veranstaltung auf die Integration der neuesten Leitlinien und internationalen Empfehlungen gelegt.
Schwerpunkte:
- Grundlagen ADHS (Häufigkeit, Verlauf)
- ADHS-Screening bei Personen mit Abhängigkeit
- ADHS-Diagnostik: was ist notwendig, was nicht?
- ADHS-Behandlung: nur Medikamente?
- Umgang mit herausfordernden Situationen
Nutzen
- Personen mit Abhängigkeit und ADHS identifizieren
- Vermitteln in eine evidenz-basierte Diagnostik
- Möglichkeiten zur Behandlung der ADHS bei komorbider Abhängigkeit kennen lernen
- weitere Komorbidität
Methoden
Input mit Möglichkeiten zum Austausch und Fragen stellen
Termin/e:
Montag, 4.5.2026, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr
Kosten / Eintritt:
135,00 Euro
Ort:
digitale Fortbildung