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FreD - Frühintervention bei erstauffälligen DrogenkonsumentenZertifikatskurs zur:m FreD-Trainer:in

Termin: 08. - 12. August 2023

Anmeldeschluss: 30. Mai 2023

Teilnahmegebühren:
895,00 € 
(inkl. Unterkunft / Verpflegung und  dem Manual "FreD")

Zeitrahmen:
Tag 1:       10:00 – 17:00 Uhr,
Tag 2 - 4:  09:00 – 17:00 Uhr,
Tag 5:       09:00 – 13:00 Uhr

Ort: IDP Liudgerhaus, Münster

Zur Anmeldung mit FOBI-Online.

Logo von FreD - Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten

Zielgruppe

Fachkräfte der Suchthilfe und Suchtprävention die das FreD Programm implementieren wollen oder bereits ohne Zertifizierung durchführen. Fachkräfte der Jugendhilfe, des erzieherischen Jugendschutzes und der Jugendgerichtshilfen, die beabsichtigen das Angebot ( i.d.R.) im Tandem mit einer Fachkraft der Suchtprävention umzusetzen.

Fortbildungsziele

Die FreD-Trainer:innen-Schulung qualifiziert Teilnehmende dazu das Projekt vor Ort zu implementieren, das heißt

  1. Kooperationspartner:innen zu gewinnen, tragfähige Kooperationsstrukturen aufzubauen und somit Zugangswege zu riskant Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen sicherzustellen sowie
     
  2. die Kurse mit den jungen Menschen praktisch durchführen zu können – auf der Basis eines fundierten Grundwissens sowie erprobter Methoden zur  Vermittlung der Kursinhalte.

Fortbildungsinhalte

Schwerpunkte des Zertifikatskurses bilden mit jeweils 1,5 Tagen: die Gesprächsführungstechnik »Motivational ­Interviewing« nach Miller & Rollnick und die Vermittlung praktischer Methoden für die Durchführung der FreD Kurse.

Weitere Themen:

  • Auswahl der Zielgruppe bzw. des Zugangsweges
  • Rechtliche Aspekte
  • Wege zu erfolgreicher Kooperationsarbeit
  • Vorbereitung der Kurse sowie Öffentlichkeitsarbeit
  • Das Vorgespräch zum Kurs (»Intake«)
  • Fachliche Inhalte zum Kursangebot
  • Gruppendynamik und Umgang mit schwierigen Gruppensituationen
  • Dokumentation der Kurse sowie interne Evaluation
  • Finanzierung des Programms

Methoden

Die Inhalte werden wie im FreD-Kurs interaktiv vermittelt, d.h. es gibt Wechsel zwischen kurzen Inputvorträgen, Diskussionen und Übungen in der Kleingruppe sowie im Plenum.

Hintergrund

Jugendliche erreichen, die sonst der Beratungsstelle fern bleiben? Jugendlichen eine Chance bieten, ihren Substanzkonsum zu reflektieren? Das Erfolgsrezept von FreD: Früh
eingreifen! Nicht wegschauen – gemeinsam handeln!
FreD arbeitet nach dem Ansatz der Kurzintervention (KI) und stützt sich in seinen Methoden auf die Motivierende Gesprächsführung (MI) sowie das Transtheoretische Modell (TTM). Grundhaltungen der Salutogenese und der Vermittlung von Risikokompetenz sowie rechtliche Informationen fließen ein. In dem europäischen Projekt FreD goes net wurde der ursprüngliche Ansatz, der insbesondere Cannabiskonsumenten erreichte, ausgeweitet auf Alkoholkonsum
und einen erweiterten Zugang über Schulen und Ausbildungsbetriebe.
Aktuell wurde das Projekt FreD-ATS für die Arbeit mit Konsumierenden von Stimulanzien beendet.
Daraufhin wurde das FreD-Handbuch, welches die Grundlage dieses Zertifikatskurses bildet, vollständig überarbeitet. Für die Umsetzung des FreD-Programms werden regionale Kooperations- und Netzwerkstrukturen benötigt.
Ausführliche Informationen hierzu finden sich auf der
Projektwebsite:

Das Referententeam

Dr. phil. Anja Bischof

Jg. 1977, MA, MPH, seit 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig in der Forschungsgruppe S:TEP (Substanzbezogene und verwandte Störungen: Therapie, Epidemiologie  und Prävention) an der Universität Lübeck, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Training und
Supervision von Motivational Interviewing in verschiedenen Formaten für unterschiedliche Berufsgruppen seit 2014. Mitglied des Motivational Interviewing Network of Trainers (MINT; www.motivationalinterviewing.org) seit 2015.

Dr. phil. Anja Bischof

Benjamin Geheln

Jg. 1978, Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Trier  -Betäubungsmitteldezernat-, zuvor als Jugendstaatsanwalt tätig und mit dem Aufbau des Hauses des Jugendrechts Trier betraut, langjährige Dozententätigkeit u.a. an der Landespolizeischule Rheinland-Pfalz und in der Referendarausbildung, ehrenamtlich tätig in der
freien Jugendarbeit, seit 2013 FreD-Lehrtrainer Betäubungsmittelrecht.

Benjamin Geheln

Lioba Krüger-Rosenke

Jg. 1980, Diplom-Sozialarbeiterin, Diplom-Sozialpädagogin, Master of Science (in addiction, prevention and treatment), Suchttherapeutin (KatHo NRW), Mitarbeiterin der Sucht- und Drogenberatung AWO Münsterland-Recklinghausen, FreD-Lehrtrainerin. Seit 2013 Lehrauftrag im Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster.

Lioba Krüger-Rosenke

Barbara Harbecke

beantwortet Ihnen Fragen zu Inhalten des Zertifikatskurses.

barbara.harbecke@lwl.org

Tel: 0251 591 5508

Fax: 0251 591 5484

Barbara Harbecke

Sarah Osburg

beantwortet Ihnen Fragen zur Anmeldung zum Zertifikatskurs.

sarah.osburg@lwl.org

Tel: 0251 591 6971

Fax: 0251 591 3245

Sarah Osburg